Einsatzgebiet · 4 Aufgaben · 12 Tools

KI im Büro

Protokolle, Postfach, Tabellen, Recherchen: Im Büro steckt die meiste Routine. Hier steht, wo KI sie abnimmt, ohne dass der Datenschutz Bauchschmerzen bekommt.

Im Büro entscheidet selten ein einzelnes Spezialtool. Meist reicht ein guter Assistent für alle, der Dokumente liest, zusammenfasst und Entwürfe schreibt, plus zwei, drei Helfer für Meetings und Postfach. Oft steckt so ein Assistent schon in Microsoft 365 oder Google Workspace.

Die wichtigste Entscheidung ist deshalb keine Tool-Frage, sondern eine Regel: Welche Daten dürfen in welches System? Wer das einmal klärt, kann danach entspannt ausprobieren. Europäische Anbieter und Plattformen mit mehreren Modellen machen diese Regel leichter einzuhalten.

Wo KI mit anpackt · KI im Büro

Vier Aufgaben, die du abgeben kannst

1

Ein Assistent für alle

Ein Chat-Assistent mit Dokument-Upload erledigt Zusammenfassungen, Entwürfe und erste Analysen. Für Teams mit strengen Datenschutzvorgaben gibt es Plattformen, die mehrere Modelle unter einer Oberfläche bündeln.

2

Meetings ohne Protokollführer

Aufnahme, Transkript, Zusammenfassung und Aufgabenliste kommen automatisch nach dem Call. Vor der Aufnahme brauchst du die Einwilligung aller Beteiligten, ein bloßer Hinweis reicht nicht.

3

Recherche mit Belegen

Antwortmaschinen mit Quellenangaben liefern einen schnellen Überblick, eigene Notizbücher antworten nur aus deinen Dokumenten. Beides spart Suchzeit, ersetzt aber nicht den Blick in die Quelle.

4

Tabellen und Zahlen

Daten per Chat auswerten, Diagramme ohne Formeln bauen und KI-Funktionen direkt in der Tabelle nutzen. Prüf Summen und Ausreißer stichprobenartig, bevor sie in eine Entscheidung wandern.

Fragen aus der Werkstatt · KI im Büro

Kurz gefragt, kurz beantwortet

Darf ich Firmendokumente in einen KI-Chat laden?

Kommt auf Inhalt und Vertrag an. Für personenbezogene oder vertrauliche Daten brauchst du einen Anbieter mit Auftragsverarbeitungsvertrag und Einstellungen, die das Training mit deinen Daten ausschließen. Öffentliche Gratis-Versionen sind dafür meist die falsche Wahl.

Microsoft Copilot, Gemini oder ein europäischer Anbieter?

Meist gewinnt das Werkzeug, das in deine vorhandene Umgebung passt, weil es dort E-Mails, Kalender und Dokumente sieht. Ein europäischer Anbieter lohnt sich, wenn Datenstandort und Abhängigkeit für dich schwer wiegen. Die EU-Kiste der Werkstatt zeigt eine mögliche Kombination.

Wie fange ich im Team an?

Mit einer Pilotgruppe, einem klaren Anwendungsfall und vier Wochen Laufzeit. Danach weißt du, was gespart wurde und was genervt hat, und kannst ehrlich entscheiden.

Stack-Check

Was bleibt im Büro jede Woche liegen?

Teamgröße, vorhandene Software, Datenschutzvorgaben und die drei zähesten Routinen reichen. Jean schlägt dir vier bis sechs Tools vor, die zu deiner Software passen.

Ich hab das Protokoll schon fertig. Das Meeting fängt erst gleich an.

Felder mit * sind Pflicht.

Die Antwort kommt per E-Mail, meist innerhalb weniger Tage. Oder direkt an jeanmauriceport@gmail.com.